Grundlagen der pädagogischen Arbeit Pädagogische Ziele und deren Umsetzung Konzeption


Die Bedeutung des Spieles
Eltern
Tagesablauf


Die Bedeutung des Spieles

Unsere pädagogischen Schwerpunkte und Ziele und deren Umsetzung in unserer Arbeit

Der Mensch ist nur da ganz Mensch, wo er spielt.
(Schiller)


Religion

Unser Jahr ist geprägt von religiösen Festen und Feiern aus dem Jahreskreis. Weitere religiöse Elemente erleben die Kinder bei Klanggeschichten, Liedern und Darstellungen.

Soziales Lernen

Miteinander leben und einander helfen steht im Mittelpunkt unserer Gemeinschaft. Wir bieten den Kindern friedliche Konfliktlösungen an, begleiten sie mit Toleranz und Respekt durch den Tag und unterstützen den Willen der Kinder, sich selbst zu helfen.

Kommunikation

Die Kinder werden in die Planung und Entwicklung mit einbezogen (Erzählkugel, Gesprächskreise). Wir legen besonderen Wert auf einen freundlichen Umgangston und sprachlichen Ausdruck.

Spracherziehung

Geschichten und Gedichte zum Thema, spielerischer Umgang mit der Sprache im freien Spiel, der tägliche Stuhlkreis mit Liedern, Singspielen, mit bewussten Hör- und Sprachspielen usw. unterstützen die Freude an verbaler Kommunikation und sind einige wichtige Aspekte unserer sprachlichen Förderung.

Musik

Lieder und Singspiele werden regelmäßig zum Thema angeboten. Ebenso rhythmische Klopf- und Klatschspiele, sowie die Vertiefung mit Orft-Instrumenten begleiten die musikalischen Aktivitäten.

Wahrnehmung/Bewegung/ganzheitliches Lernen

Kinder müssen so oft und solange wie möglich konkretes Wissen anwenden und in Handlungen verinnerlichen. Erst dann entwickeln sie neurale Strukturen, also "Denkwerkzeuge", und können sich aus dem diffusen ein konkretes Bild der Wirklichkeit machen. Die geistige Struktur muss der Mensch von sich aus, von innen, entwickeln. Nicht die äußere Konditionierung sondern die selbstgeschaffene Erfahrung schafft Wachstum und Gleichgewicht. Kinder brauchen Erfahrungsstrukturen, um neuen Lernstoff optimal aufzunehmen und effektiv umzusetzen.
Wir im Kindergarten sind bemüht, das Leben hereinzulassen, in Projekten und offenen Lernsituationen zu fordern (Konzeption) und fördern Lernprozesse, die das Fragen lehren, nicht das Auswendiglernen, die nicht nur Wissen vermitteln, sondern zu kritischem Denken und Handeln anleiten. Denn "Lernen ist Erfahrung. Alles andere ist einfach nur Informnation" (A. Einstein)
Durch verschiedene Übungen und Spiele sprechen wir alle Sinne der Kinder an und öffnen so das "Tor zum Lernen". Die Förderung z.B. des Muskelsinns, das Gleichgewichtssinnes, der Geschicklichkeit und der Tiefenwahrnehmung wird bei Bewegungs- und Rollenspielen in der Turnhalle einmal wöchentlich angeboten.

Umwelt und Natur

Naturerfahrung und Wahrnehmung von Naturvorgängen finden im Garten, an Naturtagen, Bachtagen, Ausflügen, etc. statt. (Konzeption)

Kreativität

Wir unterstützen die Kinder in Ihrem Bestreben, mit verschiedenen Materialien zu arbeiten und dabei eigene Gedanken und Ideen umzusetzen. Sie erfahren durch uns verschiedene Techniken und bei Bedarf Anleitung bei ihrem Tun.

Gesundheit

Selbstständigkeit im Umgang mit dem eigenen Körper (z.B. alleine Anziehen, Toilettengang, Hände waschen etc.), gesunde Ernährung, Übungen wie Zähne putzen, Teilnahme an "Bewegung macht Spass"/Knaxiade vom Turnverband Schwaben. Sicherheitserziehung im Umgang mit Gefahrenquellen.

Sonstige

Die 5-6 jährigen beschäftigen sich verstärkt mit Mengen und Formen, Schwungübungen und geometrischem Zeichnen zur Gelenkigkeit der Handfunktion. Spiele zur Raumorientierung und Sinneswahrnehmung vertiefen die Grundfähigkeiten der Kinder zum Erlernen der Kulturtechniken (lesen, schreiben, rechnen).


Eltern

Zusammenarbeit mit den Eltern

Information

- regelmäßige Elternbriefe
- regelmäßige Informationszettel
- Infos zu Schwerpunkten am Infobrett
- Zusätzliche Informationen am Infobrett
- Elternabende
- Sitzungsprotokolle des Elternbeirats
- Darstellung im Internet
- jährliche Umfragebögen
- Elternbücherei
- Ausstellungen zu verschiedenen Themen
- Buchausstellung
- Konzeption

Elternabende / Elterngespräche

- Elternbeiratswahl zu Beginn des Jahres
- Elternbeiratssitzungen
- Thematische Elternabende 3-4mal jährlich; z.B. Elternabend mit Grundschule: Lernen, Lernen; Kiss-Kinder; Thema: Sexuelle Entwicklung vom 1. bis 6. Lebensjahr, Sprache-Spracherziehung
- Bastelabende (Weihnachten, Ostern, Schultüten)
- Elterngespräche nach Vereinbarung und eine Gesprächswoche

Mitwirkungsmöglichkeiten/Mitbestimmungsmöglichkeiten

Elternbeiratswahl
- Besuch der Elternbeiratssitzungen
- Mithilfe bei Festen und Feiern
- Auf Elternabenden haben Eltern die Möglichkeit, sich zu Veränderungen im Kindergarten zu äußern oder Vorschläge einzubringen
- Umfragebögen

Elternbeirat

Unser Elternbeirat wird zu Beginn jedes Kindergartenjahres neu gewählt. Der Elternbeirat wird in den Sitzungen über geplante Veränderungen informiert und hilft bei der Gestaltung der Feste und Feiern im Jahresverlauf, sowie bei Verhandlungen mit dem Träger und der Gemeinde


Tagesablauf

Morgens werden die Kinder zwischen 7:30 Uhr und 8:00 Uhr in den Kindergarten gebracht.
Während der gemeinsamen Freispielphase bis ca. 11 Uhr wählen sich die Kinder Spielmaterial, Spielpartner und Spielort aus. Das Team begleitet die Kinder in ihrem Tun.
In diesem Zeitraum findet Kleingruppenarbeit mit verschiedenen Angeboten, wie z.B. Basteln, Bilderbücher, Gespräche angepasst an die ausgewählte Altersgruppe etc. statt.
Ebenso in diesem Zeitraum findet die gleitende Brotzeit statt.
Nach dem Aufräumlied beginnt unser Stuhlkreis mit Liedern, Bilderbüchern, Spielen, Übungen etc. passend zu unserem Rahmenthema. Unser täglicher Aufenthalt im Freien richtet sich nach den Bedürfnissen der Kinder.
Die Eltern holen die Kinder nach den Buchungsvereinbarungen ab. Der Nachmittag ist ähnlich aufgebaut, es ist aber mehr Zeit zu freiem Spiel sowie die Möglichkeit noch individueller auf die Bedürfnisse der Kinder einzugehen.

Einmal wöchentlich ist unser regelmäßger Turntag. Hier gehen wir in 2 Gruppen in die Gemeindeturnhalle in unserem Haus um gezielte Bewegungsmöglichkeiten anzubieten.
Mitbringtag: An einem festen Tag alle 2 Wochen
Jedes Kind darf etwas (kleines Spiel etc.) von Zuhause mitbringen und ist selbst dafür verantwortlich.
Ebenfalls einmal wöchentlich fördert an einem festen Wochentag die sonderpädagogische Mobile Hilfe fest angemeldete Kinder.
Einen ausführlichen Tagesablauf finden sie in unserer Konzeption